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Unser Rudel > Rasseportrait
Ursprung und Wesen
Um 1920 wurde der Golden Retriever als Rasse anerkannt.
Durch die Entwicklung neuer Jagdtechniken brauchte man für das Suchen und Bringen von Niederwild und bei Treibjagden nach dem Schuss einen ruhigen, schussfesten, bringfreudigen und nicht wasserscheuen Begleiter. Aus Kreuzungen der Neufundländer, Setter, Collies und Water-Spaniels züchtete man damals die noch etwas breiter gebauten Retriever-Rassen.
Im Laufe der Zeit hat sich ihr Aussehen geändert. Heute "optimieren" Züchter die früheren Allrounder in zwei Richtungen: die Showlinie und die Arbeitslinie.
Alle Anlagen sind seither noch erhalten und sind erkennbar in seiner Schwimm-, Such- und Apportierfreudigkeit mit weichem Biss sowie seiner ausnehmend guten Nase.
Der Golden ist unter den Retriever-Rassen als der ruhigste Vertreter bekannt, verträgt sich gut mit anderen Menschen und Tieren und ist deshalb auch häufig in Familien anzutreffen. Er lernt sehr schnell, jedoch ist auch bei ihm eine liebevolle und konsequente Anleitung notwendig. Er ist ein intelligenter, aufmerksamer und gutmütiger Hund, dessen größte Freude es ist, unter Führung seines Menschen Apportierarbeiten im Wasser oder auf dem Lande auszuführen. Er liebt anspruchsvolle Spiele.
Der Golden findet seine Aufgabe auch als Rettungshund, Behindertenbegleithund, Drogensuchhund, Blindenführhund oder auch in der Früherkennung von Epilepsieanfällen.